Leipzig liest: Andrew Carnegies Bibliotheken
Am 29. März hatten wir die Freude, im Rahmen von Leipzig liest anlässlich der Leipziger Buchmesse eine besondere Lesung in der Bibliotheca Albertina zu veranstalten. Unser Direktor Eric Fraunholz sprach mit Ulrich Johannes Schneider über dessen neues Buch über die Bibliotheken des Industriellen und Philanthropen Andrew Carnegie.
Foto: Thomas Kademann
Das Buch beleuchtet Leben und Wirken Carnegies als bedeutender Stifter von fast 3.000 Bibliotheken weltweit; davon der allergrößte Teil in den USA. Schneider beschreibt, wie Carnegie durch sein Vermögen die moderne Bibliothek zum Thema der Öffentlichkeit gemacht hat – ein Ort der Bildung und Teilhabe für alle.
Foto: Thomas Kademann
In der Lesung sprach Schneider darüber, woher Carnegies Liebe zu Büchern stammte, wie die Bibliotheken architektonisch gestaltet waren und welchen Anspruch Carnegie an ihre Nutzerinnen und Nutzer stellte. Besonders spannend waren Schneiders Recherchen zu den teils kontroversen öffentlichen Debatten um die Bibliotheksbauten, die in Zeitungen jener Zeit ausführlich diskutiert wurden.
Das Buch entstand während Schneiders Aufenthalt als Fellow im Thomas-Mann-Haus in Los Angeles. Es ist kostenlos erhältlich bei der Carl Friedrich von Siemens Stiftung.
Foto: Thomas Kademann
Wir danken dem Team der Bibliotheca Albertina, die uns diese Veranstaltung ermöglichsten, allen, die da waren – und ganz besonders Ulrich Johannes Schneider für diesen inspirierenden Einblick in eine facettenreiche Geschichte von Bildung, Architektur und gesellschaftlichem Wandel.