Zwei sehr unterschiedliche jüdisch-amerikanische Cousins reisen gemeinsam nach Polen, um den Spuren ihrer verstorbenen Großmutter zu folgen. Die Reise in die Familiengeschichte wird zu einer Auseinandersetzung mit intergenerationellem Trauma und dem Spannungsverhältnis zwischen Erinnerung, jüdischer Tradition und Assimilation. Mit feinem Humor und großer Sensibilität fragt der Film danach, wie die Vergangenheit jüdische Identität, familiäre Beziehungen und das Leben in der Gegenwart bis heute prägt. (USA/Polen 2024, engl. OmU, FSK 12, ca. 90 Min.)
Mit einer Einführung von Jun.-Prof. Yemima Hadad (Juniorprofessorin für Judaistik an der Theologischen Fakultät Leipzig), Marek Bringezu (Weltkino Filmverleih) und Dr. Almuth Märker (Universitätsbibliothek Leipzig).
(In Kooperation mit der Universitätsbibliothek Leipzig und Teil des American Film Showcase Programms. Die Veranstaltung ist Teil von "Tacheles. Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026".)