Rieke Havertz in Chemnitz “Goodbye, America?”

Rund 90 Gäste kamen am 31. Januar 2026 in den Lern- und Gedenkort Kaßberg-Gefängnis in Chemnitz, um gemeinsam mit der ZEIT-Journalistin Rieke Havertz über die aktuelle politische Entwicklung in den Vereinigten Staaten zu diskutieren.

Die Veranstaltung entstand in Kooperation zwischen den Bookcornern Chemnitz und dem Deutsch-Amerikanischen Institut Sachsen und knüpfte an unsere Veranstaltung mit Rieke Havertz im November mit dem Literaturhaus Leipzig an. Nachdem unser Direktor Eric Fraunholz die Veranstaltung im November moderierte, diskutierte Rieke Havertz dieses mal mit unserer stellvetretenden Direktorin, Erica Larson Bautze.

Rieke Havertz, internationale Korrespondentin der ZEIT und langjährige USA-Beobachterin, nahm das Publikum mit auf eine persönliche Reise durch “ihr Amerika”. Als Journalistin berichtet sie seit vielen Jahren über Politik und Gesellschaft der USA und ordnet internationale Entwicklungen mit besonderem Fokus auf transatlantische Beziehungen ein.

Im Zentrum des Abends stand die Frage, ob wir uns von “unserem” Amerika verabschieden müssen, oder ob es neue Perspektiven für die transatlantische Beziehung gibt. In ihrem Vortrag verband Havertz persönliche Erfahrungen, journalistische Beobachtungen und politische Analyse zu einem vielschichtigen Bild eines Landes im Wandel.

Gemeinsam mit dem Publikum diskutierte sie amerikanische Ambivalenzen, gesellschaftliche Spannungen und die Bedeutung der USA für Europa. Dabei wurde deutlich: Trotz aller Herausforderungen halten wir fest an den transatlantischen Beziehungen.

Im anschließenden Gespräch zeigte sich, wie groß das Interesse an den USA weiterhin ist. Zahlreiche Fragen aus dem Publikum führten zu einer lebendigen Diskussion über Medien, Politik und die Zukunft der transatlantischen Beziehungen.



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