Was bedeutet es stalinistischen Rumänien geboren, in Wien zur Schule gegangen und im New York City der 70er Jahre studiert zu haben? Wie prägen die zentraleuropäische und jüdische Erfahrung den Blick auf Deutschland und die USA? Und was können Sport und Popkultur über eine Gesellschaft erzählen?
Prof. Andrei S. Markovits im Gespräch mit Dr. Robert Zwarg über ein außergewöhnliches transatlantisches Leben.
Melden Sie sich kostenlos an unter markovits@dai-sachsen.de oder unter dem Button unten
Andrei S. Markovits gehört zu den profiliertesten amerikanischen Stimmen zu Deutschland und den transatlantischen Beziehungen. Der Politikwissenschaftler und Soziologe lehrte unter anderem in Harvard und Stanford und beschäftigte sich über Jahrzehnte mit deutscher und amerikanischer Politik, Antisemitismus, Antiamerikanismus, Sport und Popkultur. Zuletzt war Prof. Markovits Professor für Vergleichende Politikwissenschaft und German Studies an der University of Michigan in Ann Arbor.
1948 in Timișoara geboren, aufgewachsen in Wien und New York, studierte und promovierte er an der Columbia University. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen deutsche und europäische Politik, Antiamerikanismus und Antisemitismus, gesellschaftliche und politische Bewegungen, sowie die vergleichende Sportkultur in Europa und Nordamerika.
Für sein Werk und sein Engagement für die deutsch-amerikanischen Beziehungen wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz erster Klasse und zwei Ehrendoktorwürden ausgezeichnet.
Über sein Leben schrieb Andy Markovits das Buch “Der Pass mein Zuhause: Wie Heimatlosigkeit zum Zuhause wurde“, das 2023 in deutscher Übersetzung beim Neofelis-Verlag erschienen ist.
Die Veranstaltung wird moderiert von Dr. Robert Zwarg. Er ist Philosoph und Übersetzer und hat 2015 zur Rezeption der Kritischen Theorie in den Vereinigten Staaten am Simon Dubnow Institut in Leipzig promoviert („Kritische Theorie in Amerika. Verwandlung einer Tradition“, Vandenhoeck & Rurprecht 2017). Derzeit ist er Wissenschaftlicher Koordinator am Käte Hamburger Kolleg „Rohstoffwelten - Kulturen im Umbruch“ an der Universität Kassel. 2022 hat er die Autobiografie von Andrei S. Markovits übersetzt.
Ein Abend mit Andrei S. Markovits über ein außergewöhnliches transatlantisches Leben, Politik und Wissenschaft, Sport, Musik und die Frage nach Zugehörigkeit.
Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen dem Deutsch-Amerikanischen Institut Sachsen und dem Referat für Internationale Beziehungen der Stadt Leipzig.
Ermöglicht durch die großzüge Unterstützung der Sächsischen Staatskanzlei und der U.S. Botschaft in Berlin.